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Sandra Vollmer

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Ayurveda

Ayurveda ist ein Sanskritbegriff, der sich aus den Silben „ayus“ (Leben) und „veda“ (Wissen) zusammensetzt. Damit bedeutet er das „Wissen“ oder die „Wissenschaft vom Leben“ und setzt sich umfassend und ganzheitlich damit auseinander, wie ein Mensch ein möglichst langes, gesundes und freudvolles Leben führen kann. Er befasst sich mit den physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekten des Lebens.

 

Die umfassende Sichtweise des Ayurveda auf Gesundheit drückt sich sehr schön über den Begriff Svastha („sva“ bedeutet „Selbst“ und „stha“ bedeutet „verweilen“), also „Im Selbst verweilen“ aus. Dieser Zustand besteht, wenn das Gleichgewicht der Bioenergien (Doshas), eine gute Verdauung und Stoffwechsel im weitesten Sinne, allgemein normale Körperfunktion und Immunität aber auch Freude und Klarheit des Geistes (Sattva-Qualität) sowie die Freude der Seele gegeben ist.

 

Wie wirkt Ayurveda?

Da der Ayurveda einen sehr umfassenden Gesundheitsbegriff (Svastha) hat, erfolgt auch die Behandlung umfassend. Bei dem ganzheitlichen Ansatz des Ayurveda kommen rationale, psychische und spirituelle Maßnahmen zum Einsatz. Rational bedeutet, dass die Maßnahmen  auf Logik basieren und umfasst die drei Bereiche Vermeidung der Ursache, reinigende und lindernde Maßnahmen. Hier kommen Massagen, Panchakarma (Reinigungskur), Kräutertherapie, Ernährungsempfehlungen aber auch allgemeine Lebensstiländerungen zum Einsatz. Auf der psychischen und spirituellen Ebene wirken die heilsame Kraft des Gesprächs und Methoden aus dem Yoga und der Meditation.

 

Damit kann Ayurveda insbesondere in Verbindung mit Yoga unterstützen, den für Sie passenden Lebensstil zu finden und zur Ihrer Gesunderhaltung und Lebensfreude beitragen. Auch wenn es eine ursprünglich indische Philosophie ist, so ist das System doch so gedacht, dass es passgenau auch für uns Europäer unter Berücksichtigung unserer Kultur zu unserem individuellen Wohlbefinden beiträgt.

 

Ayurvedische Konstitution – Erkundung des eigenen Seins

Werden in der westlichen Medizin verallgemeinerte Gesundheitsempfehlungen ausgesprochen, so ist der Ayurveda in seiner Sichtweise auf den Menschen viel individueller. Jeder Mensch wird danach mit einer ureigenen Konstitution geboren, die durch die fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum) definiert ist und sich in den drei Bioenergien (Doshas) Vata, Pitta und Kapha ausdrückt. Vata steht grob für das Bewegungsprinzip, Pitta für Wärme und Umsetzung und Kapha für die Stabilität und Struktur. Diese Prinzipien drücken sich körperlich in Anatomie und Physiologie aber auch auf der mentalen Ebene aus (neben den Gunas Sattva, Rajas, Tamas). So gibt es im Ayurveda keine allgemein gültigen sondern  nur individuelle Empfehlungen. Was für den einen ungünstig ist, kann sich beim anderen Menschen gesundheitlich wohltuend auswirken. Aus diesem Grund ist es wichtig im ersten Schritt die Konstitution (Soll-Zustand aber auch Ist-Zustand mit aktuellen gesundheitlichen Störungen) zu erkunden und darauf basierend Handlungsempfehlungen abzuleiten. In der Regel ist dieser Prozess ein echtes Sich-(wieder)-erkennen, denn die meisten Menschen leben unbewusst schon nach diesen Prinzipien, wenn sie ihrer Intuition vertrauen.

 

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